Montag, 28. März 2016

Dienstag, 22. März


Frühstück eine Straße weiter bei Aunt Rosie, sehr gut und günstig, eine Entdeckung und wir bleiben Rosie treu bis zum Ende der Reise.



Mit der Subway fahren wir nach Williamsburg, schlendern durch den Stadtteil bis ans Wasser. Viele orthodoxe Juden laufen hier in ihren schwarzen Mänteln und mit ihren Schläfenlocken herum.




Wir sehen schöne kleine Geschäfte, unter anderem eine Kaffeerösterei, in der Studenten sitzen, ihren Kaffee genießen und an ihrem Laptop arbeiten. Ganz besonders wichtig ist allerdings, dass wir auch ein Geschäft finden, dass uns Pflaster verkauft. Von da an geht’s bergauf, ich kann wieder einigermaßen laufen. Wir entscheiden uns, jetzt mal den Bus zu nehmen, so sieht man von New York am meisten und kommt auch zu seinem Ziel. Unsere 7-Tage-Subway-Karte kann man auch für Busfahrten nutzen und so kommen wir nach längerer interessanter Fahrt in die Nähe der Brooklyn-Bridge. Vor dem Marsch über die Brücke leisten wir uns nochmal Kaffee und Kuchen.

Dann geht es los. Man sagt ja, jeder New York Besucher sollte einmal von Brooklyn nach Manhattan über die Brooklyn-Bridge gelaufen sein, und so ist es kein Wunder, wenn jedes Jahr mehrere Millionen Menschen den Weg über diese schöne Brücke nehmen.
Der Blick von hier auf Manhattan und seine schönen Bauten ist wirklich einmalig.

Auf der anderen Seite unterhält eine Gruppe von Artisten die Menschen. Unglaublich, welche turnerischen und tänzerischen Fähigkeiten diese Jungs haben.






Weiter per Bus geht es nach Chinatown, wir kaufen ein paar Tücher und bestaunen die Läden, in denen es Gewürze, Pekingenten und die tollsten Gemüsesorten gibt. Es ist tatsächlich auch heute noch so, das lediglich 50% der Bewohner von Chinatown englisch sprechen. Auch die Verkehrs- und Werbeschilder sind in chinesischer Sprache gehalten. Übergangslos erreichen wir Little Italy und sehen vor uns einen witzigen Laden. Hier gibt es Reispuddinge in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Sehr skurril und Peter kann nicht widerstehen. Sein Pudding ist wirklich lecker.



Mit der Subway zurück zu unserem Bus-Stopp. Als wir die Treppe hochkommen, sehen wir gerade noch den Bus wegfahren. Ich sprinte los und tatsächlich kann ich den Bus an der Ecke noch anhalten. Ein sicheres Zeichen, dass meine Füße wieder einsetzbar sind.






Nach einer kurzen Ruhepause im Hotel machen wir uns auf zum Empire-State-Building, das zu den bekanntesten Wahrzeichen dieser Stadt gehört. Mit 443 m ist es eines der höchsten Bauwerke der Welt. Durch den Kauf unseres Explorerpasses haben wir die Eintrittskarten schon gekauft, dennoch müssen wir uns anstellen und werden langsam in Richtung der Fahrstühle geleitet. Die Aktion dauert fast eine Stunde, doch dann ist es soweit. Wir fahren in den 86. Stock und sehen New York von oben, beleuchtet und wunderschön. So weit man sehen kann, bunte Lichter und man bekommt einen Eindruck davon, wie riesengroß diese Stadt ist.


An diesem Tag fanden in Brüssel diese entsetzlichen Anschläge statt und die Nachrichten in Amerika hatten fast kein anderes Thema. Es ist nur selbstverständlich, dass mir ein wenig mulmig ist bei diesem Ausflug. Es sind schließlich schon einmal Flugzeuge in Hochhäuser gerast und man sagt, dass die Terroristen sich Orte aussuchen, an denen sich viele Menschen aufhalten. Nun, es ist alles gut gegangen und wir sind wohlbehalten wieder auf dem Erdboden.









Entspannt laufen wir zur Grand Central Station. Ein wunderschönes Gebäude. Hier verkehren täglich hunderte von Zügen auf 60 Gleisen. Die Station hat 40 Bahnsteige und man hat schon Mühe, sich zurecht zu finden. Wir bestaunen den wunderschönen Sternenhimmel an der Decke der Grand Central Station, aber uns fallen auch die vielen Polizisten auf, das ist wohl dem Terroranschlag in Brüssel geschuldet.






Mit einem Essen bei dem uns schon bekannten Italiener beenden wir den Tag.


Das Beste des heutigen Tages für mich: Der Gang über die Brooklyn-Bridge

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