Frühstück im Hotel. Beim Anblick
meiner Füße entscheide ich: Ich steige erst heute Nachmittag wieder
ein und gönne mir eine Pause.
Die anderen machen sich auf den Weg zur Freiheits-Statue.
Die anderen machen sich auf den Weg zur Freiheits-Statue.
Das bekannteste Wahrzeichen von New
York wurde als Zeichen der Freiheit und Unabhängigkeit 1886
errichtet und war ein Geschenk von Frankreich an Amerika. Zudem
sollte die Freiheitsstatue die Hoffnung symbolisieren. Auf der kurzen
Schiffsfahrt hat man einen tollen Blick auf die Skyline von
Manhattan. Auf der Ellis Island, einer kleineren Insel, befindet sich
das Einwanderermuseum.
Jeder Immigrant musste zunächst einmal auf diese Insel, bevor er nach Amerika einreisen durfte. Heute werden dort einige Filme und Dokumentationen zur Einwandererkultur von Amerika gezeigt.
Nach ihrer Seefahrt sehen sich die drei noch in einem großen Kaufhaus um und fahren dann – nach einigen Versuchen, in die Subway zu kommen (hier kommt ja längst nicht jeder rein!) – rüber ins Hotel. Meine Füße haben sich inzwischen einigermaßen erholt und murren nur noch ein klein wenig.
Jeder Immigrant musste zunächst einmal auf diese Insel, bevor er nach Amerika einreisen durfte. Heute werden dort einige Filme und Dokumentationen zur Einwandererkultur von Amerika gezeigt.
Nach ihrer Seefahrt sehen sich die drei noch in einem großen Kaufhaus um und fahren dann – nach einigen Versuchen, in die Subway zu kommen (hier kommt ja längst nicht jeder rein!) – rüber ins Hotel. Meine Füße haben sich inzwischen einigermaßen erholt und murren nur noch ein klein wenig.
Am Abend sind wir verabredet mit Doug
und Jean. Peter und Doug verbindet seit einigen Jahren ein Chat, in
dem es um ihr gemeinsames Interesse an den Beatles geht. Als
feststand, dass wir nach New York reisen, war die Idee geboren, sich
auch mal persönlich zu treffen. Viel wissen wir nicht von den
beiden, lediglich das beide durch Krankheiten gebeutelt sind. Jean
sitzt sogar im Rollstuhl, da sie durch ihre Zuckerkrankheit bereits
starke Nervenschmerzen hat.
Wir fahren los und besuchen zunächst einen großen Harley Shop in Queens. Viele tolle Motorräder und auch alles andere wie T-Shirts, Jacken, Hosen und Zubehör bekommen wir zu sehen. Der Harley-Peter ist kaum noch ansprechbar, rafft alles mögliche zusammen und befindet sich eindeutig im Kaufrausch. Ich dachte immer, das haben nur Frauen in Schuhgeschäften.
Mit großer Einkaufstüte geht es zum
Restaurant Qutback, uns noch von unserem vorletzten Aufenthalt in
Erinnerung. An der Eingangstür steht ein Rollstuhl mit einer Frau,
in der Tür kommt uns schon Doug entgegen, ein älterer Mann, man
muss leider sagen, etwas ungepflegt, mit riesigen Schuhen, die seine
durch einen Unfall entstellten Füße bedecken. Joan trägt eine
Perücke und eine riesige Sonnenbrille, die sie auch nicht ablegt. So
ist nur wenig von ihr zu sehen. Wir nehmen einen Tisch und Peter und
Doug unterhalten sich über ihr gemeinsames Hobby. Wir bestellen,
Joan bekommt einen großen Teller voll Pommes Frites mit Käse und
Eiern, danach noch ein Hauptgericht.
Fassungslos sehen wir zu, wie sie alles in sich hinein schaufelt. Dann kommt uns langsam die Erkenntnis: die beiden haben einfach sehr großen Hunger und wir bezweifeln, dass sie sich eine solche Mahlzeit öfter mal leisten. Im Gespräch kommt dann noch heraus, dass die beiden mit 15 Katzen zusammen in einer kleinen Wohnung leben. Die Krankheitsfälle sowohl von Doug als auch von Joan haben sie scheinbar verarmen lassen. In der Diskussion allerdings macht Doug keinen Hehl daraus, dass er Obama als Präsidenten nicht will und Donald Trump favorisiert, weil dieser angeblich mehr Sachverstand in finanziellen Dingen habe. Es ist zum Verzweifeln und wir verstehen alle nicht, wieso sich die Leute nicht für eine vernünftige Sozialversicherung entscheiden.
Fassungslos sehen wir zu, wie sie alles in sich hinein schaufelt. Dann kommt uns langsam die Erkenntnis: die beiden haben einfach sehr großen Hunger und wir bezweifeln, dass sie sich eine solche Mahlzeit öfter mal leisten. Im Gespräch kommt dann noch heraus, dass die beiden mit 15 Katzen zusammen in einer kleinen Wohnung leben. Die Krankheitsfälle sowohl von Doug als auch von Joan haben sie scheinbar verarmen lassen. In der Diskussion allerdings macht Doug keinen Hehl daraus, dass er Obama als Präsidenten nicht will und Donald Trump favorisiert, weil dieser angeblich mehr Sachverstand in finanziellen Dingen habe. Es ist zum Verzweifeln und wir verstehen alle nicht, wieso sich die Leute nicht für eine vernünftige Sozialversicherung entscheiden.
Doug bedankt sich sehr herzlich für
die Einladung und wir verabschieden uns. Es fällt mir ein wenig
schwer, diese Begegnung zu analysieren. Mitleid aber auch Wut über
diese eingeschränkte Sichtweise halten sich die Waage.
Das Beste des heutigen Tages für mich:
??
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