Wir stehen früh auf und steigen zwei
Straßen weiter in die Subway, umsteigen und dann sind wir mitten in
Harlem. Angenehme Wohngegend, sehr viele Kirchen in der Nähe. Wir
frühstücken sehr gut in einem schönen Restaurant. Gut, aber auch
sehr teuer. Dann gehen wir in eine Kirche, der Wilhelmshavener Pastor
Moritz hat uns die Adresse gegeben er war schon mit einer Reisegruppe
hier. Zunächst erhalten wir an der Tür einen Umschlag mit der Bitte
um eine Kollekte. OK, das erledigen wir. Drinnen sitzen schon einige
sehr elegant gekleidete Schwarze, Kostüm und Hut sind Standard, das
Outfit ist überwiegend sehr bunt.
Uns wird ein Platz zugewiesen, dann füllt sich langsam die Kirche, hinter uns reihen sich weiß gekleidete Frauen auf, vor uns sehen wir den Chor, der sich langsam formiert und anfängt zu singen. „Halleluja, praise the Lord, Halleluja.“ In den Reihen stehen einzelne Leute auf und rufen: „Halleluja“. Alle singen mit, neben uns sitzt eine Frau mit einem Tamborin, singt und schlägt ihr Instrument, niemand stört sich daran. Es wird mit Inbrunst gesungen, nicht nur die Chormitglieder sondern auch die anderen Leute geben alles. Es lässt sich nicht vermeiden, man ist total gefangen in diesem Erlebnis, es rührt einen total an, unsere Augen werden feucht. Selten hat man gesehen, wie Menschen in ihrem Glauben so fest verhaftet sind. Ein wirklich tolles Erlebnis, wir können nur jedem Reisenden empfehlen, sich so etwas anzusehen.
Uns wird ein Platz zugewiesen, dann füllt sich langsam die Kirche, hinter uns reihen sich weiß gekleidete Frauen auf, vor uns sehen wir den Chor, der sich langsam formiert und anfängt zu singen. „Halleluja, praise the Lord, Halleluja.“ In den Reihen stehen einzelne Leute auf und rufen: „Halleluja“. Alle singen mit, neben uns sitzt eine Frau mit einem Tamborin, singt und schlägt ihr Instrument, niemand stört sich daran. Es wird mit Inbrunst gesungen, nicht nur die Chormitglieder sondern auch die anderen Leute geben alles. Es lässt sich nicht vermeiden, man ist total gefangen in diesem Erlebnis, es rührt einen total an, unsere Augen werden feucht. Selten hat man gesehen, wie Menschen in ihrem Glauben so fest verhaftet sind. Ein wirklich tolles Erlebnis, wir können nur jedem Reisenden empfehlen, sich so etwas anzusehen.
Wir machen einen kleinen Gang durch
Harlem, ich finde einen Schuhladen und muss wirklich was Neues
probieren, denn meine Füße machen mir zunehmend Probleme und wir
wollen ja noch einiges sehen in NY. Also neue Schuhe, ob das nun
besser wird, wird man sehen. Danach muss es noch ein Kaffee sein.
Leider landen wir dabei in einem schlimmen Drecksloch von Mc Doof.
Weiter geht es zum Moma, ein Wunsch von
mir, insbesondere interessieren mich die Design-Exponate aus den
60ern und 70ern Jahren. Die aktuelle Ausstellung befasst sich mit den
Arbeiten des Belgiers Marcel Broodthaers, einem frühen
Multimediatalent und besteht aus Texten, Fotografien, Objekten und
Filmen. Dann kommen natürlich die wunderbaren Bilder d
er ständigen
Ausstellung: Edward Munchs „Der Sturm“, düster und
beeindruckend. Drei riesige Seebilder von Monet haben einen eigenen
Raum bekommen. Steht man in der Mitte des Raums, schwimmt man in
grün-blau-türkis-gelb-Tönen.
Ohne Monet keinen van Gogh: der Sternenhimmel, ein wunderschönes Bild und es ist ein Erlebnis, das Original zu sehen. Man hat den Eindruck, hinter der Leinwand sitzen winzigkleine Wesen, die mit winzigkleinen Scheinwerfern Licht nach draußen schicken.
Und dann geht man um eine Ecke und es flüstert überall im Raum: „Frida, Frida“. Eines ihrer Selbstbildnisse hängt hier und ist in seiner Ausdruckskraft wirklich beeindruckend. Starke Frau, Kämpferin und Frauenrechtlerin und dabei so verletzlich. Ich bedaure, dass meine Tochter nicht hier sein kann. Ihre Sachkenntnis und Interpretationskunst wäre jetzt gefragt. Mit ihr möchte ich mich mal eine Nacht hier einschließen lassen.
er ständigen
Ausstellung: Edward Munchs „Der Sturm“, düster und
beeindruckend. Drei riesige Seebilder von Monet haben einen eigenen
Raum bekommen. Steht man in der Mitte des Raums, schwimmt man in
grün-blau-türkis-gelb-Tönen. Ohne Monet keinen van Gogh: der Sternenhimmel, ein wunderschönes Bild und es ist ein Erlebnis, das Original zu sehen. Man hat den Eindruck, hinter der Leinwand sitzen winzigkleine Wesen, die mit winzigkleinen Scheinwerfern Licht nach draußen schicken.
Und dann geht man um eine Ecke und es flüstert überall im Raum: „Frida, Frida“. Eines ihrer Selbstbildnisse hängt hier und ist in seiner Ausdruckskraft wirklich beeindruckend. Starke Frau, Kämpferin und Frauenrechtlerin und dabei so verletzlich. Ich bedaure, dass meine Tochter nicht hier sein kann. Ihre Sachkenntnis und Interpretationskunst wäre jetzt gefragt. Mit ihr möchte ich mich mal eine Nacht hier einschließen lassen.
Für den Moma-Design-Store bleibt nicht
mehr genug Zeit. Wir nehmen den Shuttle ins Hotel, legen eine kleine
Pause ein, machen uns dann wieder auf nach Manhattan und essen bei
einem kleinen Italiener. Auf dem Rückweg schneit es dicke Flocken
und das geht die ganze Nacht so. New York im März.
Das Beste des heutigen Tages für mich: Kann mich nicht entscheiden zwischen Kirchenbesuch und Moma. Beides Highlights
Das Beste des heutigen Tages für mich: Kann mich nicht entscheiden zwischen Kirchenbesuch und Moma. Beides Highlights

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