Montag, 28. März 2016

Mittwoch, 23. März


Frühstück bei Rosie, dann per Subway zum Meatpacking District. Zunächst besuchen wir den Chelsea Market, ein echter Geheimtipp. Eine alte Fabrikhalle wird hier genutzt als Einkaufszentrum, Fischhalle, Restaurant, Marktplatz und bietet Platz für Designer, die ihre Waren hier ausstellen und verkaufen.

Sehr stimmig, ein Besuch lohnt sich wirklich, wir sehen wunderschöne Dinge und könnten uns auch vorstellen, hier zu essen und einzukaufen. Wir alle denken natürlich sofort an unsere Südzentrale, ein noch viel schöneres Industriegebäude, was hätte man doch Schönes schaffen können mit ein wenig Phantasie und Mut.



Der Charakter des Meatpacking Districts ist immer noch von industriellen Bauten geprägt. Hier gab es früher die Fleischproduktionsstätten von New York. Heute ist das Viertel ein Touristenmagnet, hat etliche Restaurants und Clubs und nicht zuletzt die High Line, eine von 1932 bis 1980 genutzte Hochbahntrasse, trägt zur Attraktivität des Viertels bei.




Hier hat man zunächst als Privatinitiative und dann mit öffentlichen Mitteln eine Parkanlage gebaut. So nehmen auch wir den Elevator und betreten die High Line. Wir schlendern auf den Holzbalken entlang und können uns gut vorstellen, wie toll es im Sommer hier sein muss.






Dann bummeln wir die 8. Avenue entlang, kommen zum Times Square, sehen das große Gebäude der New York Times und gleich dahinter das berühmte Restaurant „Wolfgangs“. Hier gibt es das Dry Aged Beef – Black-Angus-Steaks der Güteklasse USDA Prime, welches fast vier Wochen bei 0 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit vor sich hin reift. Dies ist der ursprüngliche, urtümliche Reifeprozess, lange bevor man wie heute das Fleisch in Vakuumbeuteln reifen ließ. Während dieser Trockenreifung verliert das Fleisch so bis zu einem Drittel seines Gewichts. Vor dem Braten werden dann noch die trockenen Rinden abgeschnitten, das erklärt den hohen Preis dieses extrem zarten Fleisches.
Kurz entschlossen reservieren wir uns für den Folgeabend einen Tisch. Es ist unser letzter Abend und wir wollen uns doch noch mal was besonderes gönnen.

Es geht zurück bis zum Moma. Dort komme ich doch noch in den Design-Shop und hier finde ich endlich die Gegenstände, die mich so interessieren.



Hier gibt es wirklich coole Dinge, sie eignen sich auch gut als Mitbringsel aus New York. Besonders fand ich eine Tasche eines japanischen Designers, die aus der Oberfläche einer Computertastatur gearbeitet war. Aber auch der Schmuck war wirklich sehenswert.











Auf der Suche nach einem Restroom finden wir uns im Rockefeller-Center wieder. Die Eisbahn ist gut besucht und die Kids und ihre Eltern scheinen sich gut zu amüsieren. An dieser Stelle steht zu Weihnachten immer der wunderbar geschmückte Christbaum, und wenn er das erste Mal erleuchtet wird, kommen viele tausend New Yorker und Touristen und bestaunen den schönen Baum.

Nach einer kleinen Pause im Hotel machen wir uns auf in den Smooker, dem kleinen amerikanischen Pub. Da es das Wetter inzwischen gut mit uns meint, können wir draußen in einem kleinen Innenhof sitzen.



Hier ist es schon reichlich voll und es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Ein junger Mann namens Malcolm hat Geburtstag und alle singen ihm ein „Happy Birthday“. Er ist auch der Saxophonist einer kleinen Formation und wir kommen in den Genuss von Lifemusik. Dann kommt das Essen: Spareribs, pulled Pork, Polenta, Bohnen in Tomatensoße. Alles total lecker und wir hauen kräftig rein.


Das Beste des heutigen Tages für mich: Der Moma-Design-Shop

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