Montag, 28. März 2016

Freitag, 18. März

Am nächsten Morgen nehmen wir den Shuttle-Bus nach Manhattan. Das Z-Hotel hat einige Vorzüge, es ist sehr viel günstiger als die Hotels in Manhattan, bietet seinen Gästen freies Wlan, freies Telefonieren auch nach Europa, den Shuttle-Bus (braucht ungefähr 15 Minuten über die Ed-Koch-Queensborough-Bridge bis nach Manhattan und fährt jede Stunde) sowie natürlich diesen wunderbaren Blick, da die Fenster alle in eine Richtung ausgerichtet sind.

Wir finden einen kleinen Coffeeshop und leisten uns ein tolles Frühstück, wie üblich mit vielen Eiern, Ham und Bacon.

Wir schlendern durch die 5th Avenue mit ihren schönen und sündhaft teuren Geschäften. Dann geht es entlang des Central Parks bis zum Columbus-Circle. Ein großer Platz – gebaut zu Ehren von Christoph Kolumbus - mit einer Marmor-Statue. Den Fuß bildet ein Engel, der einen Globus hält. Dies ist der offizielle Messpunkt, von dem aus sämtliche Distanzen von und nach New York City berechnet werden.


In einer Shoppingmall bestaunen wir die tollen Waren, die man dort anbietet. Wenn es möglich wäre, würde ich hier das schönste Geschirr kaufen. Leider muss ich mich von der Idee verabschieden, der Transport wäre doch wohl zu aufwendig. Schade.

Wir gehen die paar Schritte weiter zum Hudson-Hotel. Hier haben wir 2012 übernachtet. Ein junges Mädchen am Empfang bedauert sehr, dass wir die Dachterrasse nicht sehen können, hier wird gerade renoviert. Schade, die Aussicht von hier war wirklich toll. Zum Trost zeigt sie uns eines der Zimmer, sehr schön, sehr klein und fast dreimal so teuer wie unser Hotel auf der anderen Seite.

Es geht weiter durch den Central Park bis zum Historischen Museum. Hier wurden die Filme „Nachts im Museum“ mit Adam Sandler gedreht. Im Eingangsbereich stehen auch schon zwei große Saurierskelette.


Ein kleines Stück zurück steht das Dakotahaus. Hier hat der unvergessliche John Lennon gelebt und ist ja auch am 8. Dezember 1980 dort erschossen worden. Das Haus ist eingerüstet und wird wohl gerade restauriert.
Vor dem Eingangsbereich stehen uniformierte Türsteher und passen auf, dass niemand unbefugt das Haus betritt. Gegenüber im Park befindet sich die Gedenkstätte Strawberry Fields, von Yoko Ono gestaltet. Dort versammeln sich auch heute noch die Fans von Lennon und gedenken seiner.



Mit der Subway fahren wir zur Pennsylvania Station, ein wunderbares Gebäude aus rosa Granit, mit Säulen griechisch-römischen Stils. Riesengroß, wir müssen uns erst mal orientieren, aber die Beschilderung ist eigentlich sehr gut und wir finden (fast) immer den richtigen Zug. Wir lassen uns treiben, schlendern durch Macy´s und zurück zur Lexington Avenue. Hier fährt auch der Shuttle-Bus. Bevor wir einsteigen, gehen wir noch in einen Harley-Davidson-Laden. Peter gerät hier in einen mittleren Kaufrausch und wir verlassen mit großer Tüte das Geschäft.


Kurze Ruhepause im Hotel, danach finden wir einen kleinen Pub im amerikanischen Stil. Hier gibt es Bier, Wein und sehr viel Fleisch. Im Zimmer nehmen wir dann noch einen kleinen Absacker, Lagebesprechung: was machen wir morgen? Dann fallen wir in einen Tiefschlaf. Die Füße schlafen allerdings erst etwas später ein.


Das Beste des heutigen Tages für mich: Spaziergang entlang des Central Parks, der grünen Lunge dieser Stadt mit den Pferdekutschen, den Joggern und Spaziergängern

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